Bundestag

„Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde verhindert Altersarmut“

16. Dezember 2017  Bundestag

Berlin/Wolfenbüttel. Am Mittwoch hat der Deutsche Bundestag auf Antrag der Linken über eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde beraten. Dazu sagt der Bundestagsabgeordnete Victor Perli aus Wolfenbüttel: „Der gesetzliche Mindestlohn war mit 8,50 Euro brutto pro Stunde bereits bei seiner Einführung zu niedrig. Auch die derzeit gültigen 8,84 Euro pro Stunde reichen nicht aus, um niedrige Löhne und Armut trotz Arbeit zu verhindern.“ Es sei nicht zu akzeptieren, so Perli, dass Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung darauf angewiesen sind, zu ihrem Lohn ergänzende Hartz-IV-Leistungen zu beziehen – etwa um die Miete bezahlen zu können. „Vor Altersarmut schützt der derzeitige Mindestlohn ebenfalls nicht. Wenn Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren eine Rente oberhalb des Niveaus der Grundsicherung erhalten sollen, müssen sie mindestens 11,85 Euro pro Stunde verdienen. Das hat die Bundesregierung auf Anfrage unserer Fraktion zugeben müssen.“ Ganzen Beitrag lesen »

Namentliche Abstimmung: Nein zu Kriegseinsätzen

12. Dezember 2017  Bundestag

Erste namentliche Abstimmung im Bundestag. Mein rotes NEIN zur Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan, Irak, Mali und zur militärischen Kooperation mit der Nato im Mittelmeer.

Für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und für die wirkliche Bekämpfung der Fluchtursachen.

Unterstützung für die IG Metaller in der aktuellen Tarifrunde

09. Dezember 2017  Bundestag

Die IG Metall eröffnet mit der aktuellen Tarifrunde erstmals seit Jahren wieder eine Debatte um die Arbeitszeitverkürzung. Beschäftigte sollen das Recht bekommen, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu kürzen. Der Mensch lebt nicht nur um zu arbeiten, deshalb muss endlich wieder über eine Verkürzung statt über die Verlängerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit gestritten werden.

Die IG Metall führt hier eine wichtige Leuchtturm-Auseinandersetzung für alle Branchen. Die Kolleginnen und Kollegen verdienen unser aller Unterstützung – auch bei der Forderung nach 6% mehr Lohn angesichts riesiger Gewinne bei Lohnzurückhaltung in den letzten Jahren.

Deshalb habe ich an die IG Metall und Betriebsräte der Region ein Unterstützungsschreiben geschickt:

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Stellenausschreibung: wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Fachgebiet Haushaltspolitik

06. Dezember 2017  Bundestag

Ich suche für mein Berliner Büro zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Fachgebiet Haushaltspolitik. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Dezember 2017.

Alle weiteren Informationen stehen in der Stellenausschreibung Haushaltspolitik (PDF).

 

Stellenausschreibungen

28. November 2017  Bundestag, Niedersachsen

Zur Unterstützung meiner mandatsbezogenen Tätigkeit im Wahlkreis Niedersachsen suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt (spätestens zum 15.01.2018):

Die Bewerbungsfrist endet am 7. Dezember 2017.
Alle weiteren Informationen stehen in den Stellenausschreibungen.

Solidarität mit den Beschäftigten von Siemens

22. November 2017  Bundestag

Die Bundestagsfraktion der Linken zeigt mit einer gemeinsamen Aktion Solidarität mit den Siemens-Beschäftigten. Der Elektrokonzern will trotz hoher Profite weltweit 6.900 Stellen streichen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Viele von uns waren bereits an den betroffenen Standorten im Gespräch mit den Beschäftigten und Betriebsräten.

Nominierung für den Haushaltsausschuss

21. November 2017  Bundestag

In den letzten Wochen haben mich viele gefragt, in welchem Bundestagsausschuss ich mitarbeiten werde. Jetzt ist offiziell, dass ich für den Haushaltsausschuss nominiert worden bin.

Ich will mich dort um drei zentrale Auseinandersetzungen kümmern. Erstens muss das Dogma der „schwarzen Null“ (Schäuble) enden und für Steuergerechtigkeit gesorgt werden. Unsere Zukunft darf nicht weiter kaputtgespart werden. Es ist höchste Zeit in einen solidarischen Sozialstaat, gute Infrastruktur, sozialökologische Erneuerung und einen handlungsfähigen öffentlichen Dienst zu investieren. Zweitens muss die drohende neue Privatisierungsoffensive gestoppt werden, bei der die Autobahnen nur der Anfang sind. Drittens muss eine bewegungsorientierte Haushaltspolitik eine kritische Öffentlichkeit herstellen, etwa bei Rüstungsprojekten, bei Subventionen für Atom und Kohle und bei sogenannten Entwicklungsprojekten, die die wirtschaftliche Entwicklung der Länder des Südens und globale Gerechtigkeit mitverhindern.

Ich bin hochmotiviert mit dieser Arbeit zu beginnen und freue mich über die Nominierung. Bundestagsneulinge haben im Haushaltsausschuss Seltenheitswert und ich bin wohl der erste „Wessi“, der dort für Die Linke mitwirken darf.

Die nächsten Tage werden entscheiden, wann ich meine Arbeit dort beginnen kann. Wir beantragen heute im Bundestag die Einsetzung der Ausschüsse. Auch wenn es nur eine geschäftsführende Bundesregierung und vielleicht bald Neuwahlen gibt – die gewählten Abgeordneten müssen in den Monaten bis dahin dem parlamentarischen Tagesgeschäft nachgehen dürfen!

Nach Jamaika-Aus: DIE LINKE stellt Politik der sozialen Verantwortung in den Mittelpunkt

20. November 2017  Bundestag

Die Verhandlungen über eine Mitte-Rechts-Regierung namens „Jamaika“ sind gescheitert. Egal ob es nun zu Neuwahlen, einer Minderheitenregierung oder doch einer Großen Koalition kommt: Meine Partei und ich werden die Situation dazu nutzen, um endlich wieder eine Politik der sozialen Verantwortung in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen.

Die Jamaika-Parteien aus CDU/CSU, FDP und Grünen haben in ihren Verhandlungen den fehlenden gesellschaftlichen Zusammenhalt, den wachsenden Niedriglohnsektor, Altersarmut, Pflege-Notstand und das Auseinanderklaffen von Arm und Superreich ignoriert. Stattdessen haben sie sich an Themen zerstritten, die die Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen überhaupt nicht betreffen. Neuwahlen können dann die Chance auf neue Mehrheiten bringen, wenn die großkoalitionären Verlierer der letzten Wahl sich personell und inhaltlich neu aufstellen. Ob das passiert, ist fraglich. Die SPD will offenbar nur ein neues Mandat für eine Große Koalition. An uns wird ein Politikwechsel zu sozialer Gerechtigkeit und Abrüstung sicher nicht scheitern. DIE LINKE will eine Politik, die über sichere Arbeitsverhältnisse und einen starken Sozialstaat „Wohlstand für alle“ schafft statt nur für eine Minderheit.

Im Gespräch mit der Wolfenbütteler Zeitung

16. November 2017  Bundestag

 

Ein freundliches Lächeln vom Titelblatt der Wolfenbütteler Zeitung. Im Lokalteil gibt es einen ausführlichen Artikel über meine ersten Tage im Bundestag.

Victor Perli (35, Linke) aus Wolfenbüttel gehört zu den jüngsten Bundestagsabgeordneten.

Am 8. Dezember, um 18 Uhr, werde ich dann live im Roten Pavillon in Wolfenbüttel über meine ersten Erfahrungen berichten. Sie sind herzlich dazu eingeladen!