Eigentor für AfD-Kandidat Manfred Wolfrum /

03. August 2017  Bundestagswahl

Der hiesige AfD-Kandidat bekennt in der Lokalzeitung (3.8.) beschämt, dass seine beiden Töchter ausgerechnet in Berlin-Kreuzberg wohnen, „dort, wo Kopftücher an der Tagesordnung sind“, und überhaupt nicht verstehen können, dass ihr Vater für die AfD kandidiert.

Besser können sich Kinder kaum von der politischen Haltung und den Ideen ihres Vaters distanzieren. Bravo! 😀

Wahlkampfauftakt am 4. August in Wolfenbüttel mit Gastrednerin

02. August 2017  Bundestagswahl

„DIE LINKE greift Sorgen und Hoffnungen des Alltags auf“

Wolfenbüttel. Die Kreis-LINKE lädt Bürgerinnen und Bürger, Freunde und Mitglieder am Freitag, 4. August um 18.30 Uhr zum Wahlkampfauftakt in den „Roten Pavillon“ in der Fischerstraße 19b in Wolfenbüttel ein. Die politische Bildnerin Sophie Dieckmann (34) wird die Ziele der Partei mit den Schwerpunktthemen Soziale Gerechtigkeit, Frieden und sozialökologische Erneuerung vorstellen und mit den Gästen diskutieren.

Der Wolfenbütteler Bundestagskandidat Victor Perli (35) verspricht eine unterhaltsame Veranstaltung, bei der aktives Mitmachen möglich sei. „Es gibt kein langes Referat, sondern wir werden zu den aktuellen Themen ins Gespräch kommen. Die Gäste sind eingeladen, ihre Fragen und Wünsche einzubringen.“ Perli kündigte für den Wahlkampf der LINKEN eine intensive Auseinandersetzung um die Zukunft des Landes an: „Wir rücken die alltäglichen Wünsche und Erfahrungen der Menschen ins Zentrum: die fehlende Wohnung, die langen Wartezeiten bei den Ärzten, fehlende Kita-Plätze und hohe Gebühren, die erschöpfende und viel zu gering bezahlte Arbeit, die Ängste vieler um ihr Auskommen im Alter“, so Perli.

Zudem werde die Linke auch bei den großen gesellschaftlichen Themen Haltung zeigen. Es sei nicht zu akzeptieren, dass 2,5 Millionen Kinder in Armut aufwachsen und gleichzeitig die Zahl der Milliardäre steige. „Wir finden uns nicht damit ab, dass fast überall Geld fehlt – in Schulen, Krankenhäusern, beim Wohnungsbau – die Ausgaben für Rüstung und Krieg jedoch verdoppelt werden sollen“, sagte Perli. Der Wolfenbütteler hat mit Landeslistenplatz 4 gute Chancen über die Zweitstimme in den Bundestag gewählt zu werden.

Erfreuliches Presseecho zum Wahlkampf-Auftakt

25. Juli 2017  Bundestagswahl

Salzgitter/Wolfenbüttel-Zeitung, 22. Juli 2017

Wahlkämpfer stellen sich im Netz vor

Fünf Kandidaten antworten im Live-Chat auf Fragen zu ihren Programmen.

„Perli (Linke) antwortete am ausführlichsten. Er votierte für eine Mindestsicherung zum Schutz vor Krankheit und Armut in Höhe von monatlich 1050 Euro. Weiter forderte er soziale Sicherheit für alle, aber auch mehr und besseres Personal im Gesundheits- und Pflegebereich. In den Bevölkerungs-Protest gegen Konrad reihe er sich ein, sagte Perli. Bei der Asse „herrsche Stillstand“: Bis heute gebe es keinen Langzeitsicherungsnachweis für die dortige Endlagerung“

Aus dem Kommentar:
„Obwohl die Einladung die Kandidaten schon vor mehr als einem Monat erreicht haben, winkten SPD und CDU erst kurzfristig ab. Dass auch im Auslandsurlaub Online-Beteiligung am Live-Chat überzeugend möglich ist, bewies etwa Victor Perli (Linke).“

Link zum kompletten Artikel: http://www.salzgitter-zeitung.de/salzgitter/article211324127/Wahlkaempfer-stellen-sich-im-Netz-vor.html

Porträt in der Goslarschen Zeitung

05. Juli 2017  Allgemein

Foto: Goslarsche Zeitung

Im Landtag Vize, im Bund noch neu
Familiäre Wurzeln in Italien und den Niederlanden und die Bundeshauptstadt fest im Visier: Victor Perli – 35 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler mit Abschlussarbeit zum Endlager-Konflikt um Gorleben und aktuell Geschäftsführer in einem Familienbetrieb – steht auf Platz vier der niedersächsischen Landesliste seiner Partei. Vor vier Jahren zog „Die Linke“ mit einem Quartett in den Bundestag ein. Wiederholt sie dieses Resultat, ist Perli ab November in Berlin mit von der Partie.
Als Sohn einer eingewanderten Arbeiterfamilie in Bad Oeynhausen geboren – Perli hat auch die italienische Staatsbürgerschaft –, zog er im Alter von elf Jahren in den Landkreis Wolfenbüttel. Seit 1991 betreibt seine Familie ein italienisches Restaurant in Quedlinburg.

Arbeit für Sahra Wagenknecht
Perli absolvierte das Abitur am Wolfenbütteler Gymnasium im Schloss und studierte anschließend in Braunschweig und Potsdam. Während des Studiums arbeitete er unter anderem bei mittelständischen Betrieben in Wolfenbüttel und für die damalige Europa-Abgeordnete und aktuelle Parteichefin Sahra Wagenknecht.

Seit 2001 engagiert sich Perli bei Linken und Vorgängerpartei PDS. Er ist Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, des Mieterbundes und der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. Politische Erfahrung sammelte er unter anderem als Fraktionschef im Wolfenbütteler Kreistag (bis 2015), als Bundessprecher der Links-Jugend (bis 2008) und als Landtagsabgeordneter von 2008 bis 2013. In Hannover war Perli Fraktionssprecher für Jugend-, Kultur-, Wissenschafts- und Forschungspolitik. Im April 2011 wurde er zum Fraktionsvize gewählt. 2013 scheiterten die Linken in Niedersachsen an der Fünf-Prozent-Hürde.

Buch erschienen
Derzeit ist Perli Vorsitzender der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen. Im Lit-Verlag ist Anfang des Monats sein politikwissenschaftliches Buch „Atommüll – Vom Technik- zum Standortkonflikt?“ druckfrisch erschienen. 
Seine Partei nominierte ihn Ende Januar einstimmig als Kandidaten für den Bundestag. In seiner Rede bezeichnete er Sigmar Gabriel als „obersten Politikwechselverhinderer in diesem Land“. Im Wahlkreis treffen sie direkt aufeinander.

Quelle: Goslarsche Zeitung 

Twitter-Interview:

Was reizt Sie an einem Mandat?

Es ist eine große Verantwortung, die Interessen der Wähler zu vertreten, die Regierung zu kontrollieren und an Verbesserungen zu arbeiten.

Warum halten Sie sich für geeignet, ein Mandat im Bundestag auszuüben?
Langjährige Erfahrung durch Ehrenamt, Beruf, Kommunal- und Landespolitik, hohe Motivation und volle Unterstützung von Familie und Freunden.

Welches werden Ihre inhaltlichen Schwerpunkte im Falle Ihrer Wahl in den Bundestag sein?

Das entscheidet die Fraktion nach der Wahl. Sicher: Themen unserer Region, soziale Gerechtigkeit und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.

Mit welchen Themen wollen Sie in den verbleibenden Wochen in Ihrem Wahlkreis um Stimmen werben?

Gute Arbeit ohne Niedriglohn/Befristung, Kinder-/Altersarmut bekämpfen, Arbeiter- und Mittelschicht entlasten, mehr Personal in Gesundheit.

Braucht Deutschland mehr Gerechtigkeit?

Ja. Die Reichen werden reicher, die Mittelschicht schrumpft, Arme werden zahlreicher. Die Linke will soziale Sicherheit für alle schaffen.

Muss sich die europäische Politik ändern, und wenn ja, wie?

Die EU muss sich ändern, um zu bleiben: Sozialstandards, Kooperation und Demokratisierung statt Dumpingwettlauf und Lobbyismus für Konzerne.

Türkei, Polen, Ungarn: Was tun mit diesen EU- und Nato-Partnern?

Rechtsbrüche, Grundrechteabbau und Deals mit Erdogan nicht mehr dulden. Europäische Friedenspolitik fördern, statt die Nato aufzurüsten.

Ist der Euro stabil?

Die Zentralbank stabilisiert mit Milliarden. Aber Merkel, Schäuble und Gabriel befördern Ungleichgewichte in der EU, statt sie zu bekämpfen.

Was halten Sie von Steuersenkungen?

Unser Steuerkonzept entlastet alle, die weniger als 7100 Euro brutto im Monat verdienen. Dazu eine Millionärssteuer für mehr Investitionen.

Nach der Wahl: Ihre Traumkoalition ist…?

Gregor Gysi oder Sahra Wagenknecht werden Bundeskanzler und verkünden in Anlehnung an Willy Brandt: „Wir wollen mehr Gerechtigkeit wagen.“

Quelle: Goslarsche Zeitung

Victor Perli einstimmig zum Direktkandidaten im Wahlkreis 49 gewählt

24. Mai 2017  Bundestagswahl

Eine scharfe Auseinandersetzung um soziale Gerechtigkeit und Frieden führen


Victor Perli (2. v.l.) nach seiner Wahl mit den Vorsitzenden der LINKE-Kreisverbände in Bundestagswahlkreis 49: Michael Ohse, Nadja Frick, Rainer Nagel (v.l.n.r.)

Wolfenbüttel. Einstimmig und unter großem Beifall wählten die Mitglieder der LINKEN im Wahlkreis 49 am vergangenen Donnerstag Victor Perli (34) zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagwahl. Auf der gut besuchten Wahlversammlung im Roten Pavillon herrschte von Beginn an eine lebhafte Aufbruchsstimmung. Perli wird von vielen Mitgliedern als Hoffnungsträger für eine Modernisierung und Verjüngung des Parteilebens gesehen und präsentierte sich entsprechend kämpferisch und basisnah.

In seiner Bewerbungsrede ging der Geschäftsführer eines Familienbetriebs hart mit der Bundesregierung ins Gericht. Angela Merkel warf er vor, die „Kanzlerin der sozialen Spaltung“ zu sein, Sigmar Gabriel bezeichnete er als „obersten Politikwechselverhinderer in diesem Land“. Inzwischen besäßen 36 Milliardäre genau so viel wie die Hälfte der Bevölkerung. Zugleich seien 16 Millionen Menschen von Armut bedroht oder betroffen. In den Mittelschichten greife zunehmend Abstiegsangst um sich und vielen Menschen blieben Aufstiegschancen verwehrt.

DIE LINKE werde in diesem Wahlkampf die zentralen Fragen sozialer Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen: Höhere Steuern für Millionäre, die Entlastung mittlerer und geringer Einkommen, die Wiederherstellung des solidarischen Sozialstaats, den Ausbau der Rechte von abhängig Beschäftigten und Löhne und Renten, die vor Armut schützen. Perli betonte: „Wir müssen eine scharfe Auseinandersetzung mit allen Parteien um soziale Gerechtigkeit und Frieden führen. Statt auf Waffenexporte und Kriegsbeteiligungen, muss die deutsche Außenpolitik auf Frieden und Ausgleich ausgerichtet werden.“

Aber auch Geschlechtergerechtigkeit, die diskriminierungsfreie Teilhabe aller und ein menschlicher Umgang mit Schutzsuchenden seien Eckpfeiler linker Politik. „Die soziale Spaltung verläuft nicht zwischen Männern und Frauen, nicht zwischen hier geborenen oder eingewanderten, nicht zwischen homo- oder heterosexuellen, sondern zwischen oben und unten, zwischen arm und reich. Wir werden nicht zulassen, dass Menschen von rechten Demagogen gegeneinander ausgespielt werden und die soziale Frage durch rückwärtsgewandte Hetze verschleiert wird“, so der ehemalige Landtagsabgeordnete.

Zum Ende der Rede wurde es grundsätzlich: „DIE LINKE ist die Partei, die die Interessen der Mehrheit nach sozialer Sicherheit, Gesundheit, Pflege und guter Bildung für alle in den Mittelpunkt stellt. Wir sind der Anwalt hart arbeitender Menschen und von Arbeitslosigkeit, Diskriminierung und Ungerechtigkeit Betroffener. Wir organisieren den demokratischen Protest gegen die soziale Kälte, sind Vermittler für mehr Miteinander und Menschlichkeit und eine Mitmachpartei für alle, die sich gegen die Ellenbogenmentalität und Ausgrenzung engagieren wollen.“

Weltweit faire Wirtschafts- und Handelsbeziehungen

03. Mai 2017  Fragen + Antworten

Aus einer Antwort an den Weltladen Wolfenbüttel:

Die Partei DIE LINKE versteht sich als Partei der internationalen Solidarität. Wir sind empört darüber, dass die acht reichsten Menschen auf der Welt mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Weltweit hungern über eine Milliarde Menschen, mehr als zwei Milliarden leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Zugleich werden die wenigen Superreichen immer reicher.

Gerechtigkeit in den internationalen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen ist eine direkte Vorbeugung vor Armut, Gewalt und Krieg. Wir wollen die ungerechten weltweiten Handels- und Wirtschaftsbeziehungen so verändern, dass soziale Entwicklungschancen für alle Menschen entstehen. Hierfür bilden die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) der UNO eine wichtige Grundlage. Um sie zu erreichen, braucht es einen politischen und wirtschaftlichen Richtungswechsel. Wir setzen uns für eine Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit ein. Sie muss auf die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet sein und sich an den Gedanken von Gerechtigkeit, Solidarität und nachhaltiger Entwicklung orientieren. Sie muss ein Instrument globaler Umverteilung im Sinne sozialer Gerechtigkeit sein und darf nicht als Instrument der Einmischung sowie als ein Druckmittel wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Interessen der Geberländer und internationaler Konzerne missbraucht werden. Deutschland soll sich mindestens auf die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO (SDG) verbindlich verpflichten. Die deutschen Gelder für Entwicklungszusammenarbeit müssen endlich auf die international zugesagten 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes angehoben werden.

Statt an der Politik von ungleichen Handelsbeziehungen festzuhalten, sollte deutsche Außenpolitik an der Schaffung einer globalen sozialen Infrastruktur mitwirken, die allen Menschen auf dieser Welt den Zugang zu Bildung, Gesundheit, Arbeit und einem selbstbestimmten Leben in Würde und sozialer Sicherheit ermöglicht. Den geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA setzen wir mit hunderttausenden von Menschen unseren Widerstand entgegen. Das gleiche gilt für die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) mit den AKP-Staaten und andere unfaire Handelsabkommen der EU mit den Ländern des Südens. Die Abkommen sollen Märkte öffnen und Privatisierungen zementieren.

Wir treten dafür ein, dass das globale Recht auf Nahrung umgesetzt wird. Agroimporte, Landraub (Land grabbing) und die Spekulation mit Nahrungsmitteln müssen verboten werden. Wir wollen Ernährungssouveränität fördern statt die Zusammenarbeit mit der Agroindustrie. Wir setzen uns dafür ein, dass Rohstoffe angemessen bezahlt und ihre Verarbeitung und Wertschöpfung in den Herkunftsregionen gezielt gefördert werden. Dazu müssen die Länder des Südens entgegen den Freihandelsdiktaten die lokalen und regionalen Märkte vor Billigimporten und die Weiterverarbeitung im Land durch Ausfuhrzölle schützen können.

Kandidatur für den Bundestag

01. Dezember 2016  Bundestagswahl

Auf Vorschlag und mit Unterstützung aus den Kreisverbänden bewerbe ich mich für die Direktkandidatur im Wahlkreis Salzgitter/Wolfenbüttel und für ein generationenübergreifendes Spitzenquartett der niedersächsischen LINKEN bei der Bundestagswahl.

So wie es läuft, kann es nicht bleiben. Die gegenwärtige Krise droht die soziale Spaltung der Gesellschaft neoliberal und autoritär zu vertiefen. Aber Millionen Menschen wollen weder Neoliberalismus noch autoritären Kapitalismus. Sorgen wir deshalb gemeinsam dafür, dass unsere soziale Sicherheit und Demokratie nicht mehr „marktkonform“ (wie Merkel das nennt) den Interessen der Konzerne und Milliardäre untergeordnet werden.

Wir leben nicht nur, um zu arbeiten. Aber wir wollen, dass uns Arbeit ein gutes Leben ermöglicht, die Wirtschaft allen dient, der Sozialstaat solidarisch wird, unser Zusammenleben und die Außenpolitik friedlich. Sind das utopische Forderungen? Nein. In diesen Tagen ist überall zu lesen, dass Bernie Sanders die US-Präsidentschaftswahl gegen Trump wohl gewonnen hätte. Man kann sogar US-Präsident werden mit diesem Programm. Wenn sich die Arbeiter- und Mittelklassen verbünden für echte Demokratie, für Umverteilung und gegen die soziale Spaltung, dann haben die oben nichts mehr zu lachen.

Vor Ort treffe ich auf den Wahlkreisabgeordneten Sigmar Gabriel, einem der unglaubwürdigsten Vertreter der deutschen Politik. Der kann sich schon mal warm anziehen. Wer Befristungen, Leiharbeit und Armutsrenten zur Normalität werden lässt, wer sich mit CETA und Waffenexportrekorden als Interessenvertreter des großen Geldes profiliert, gehört zu denen, die abgewählt gehören. So jemand taugt nicht als Hoffnungsträger für Millionen.

Mit meiner Kandidatur für ein generationenübergreifendes Spitzenquartett will ich zu einem neuen Aufbruch der niedersächsischen LINKEN beitragen. Wir stehen vor einer gesellschaftlichen Richtungsentscheidung. Ich möchte möglichst viele Menschen motivieren, sich in diesem Wahlkampf und darüber hinaus zu engagieren. Auch die vielen Jüngeren, die als neue Wähler zu uns strömen.

Ich setze mich dafür ein, dass wir uns als Mitmachpartei aufstellen: einladend, pluralistisch, bündnis- und bewegungsorientiert. Es gilt die verschiedenen Kämpfe für gesellschaftlichen Fortschritt, gegen den sozialen, kulturellen und politischen Rollback zusammenzuführen. Nach innen stellen wir das uns Einende in den Vordergrund, nach außen suchen wir den Konflikt und die Polarisierung mit der Oberschicht und den neoliberalen Parteien. So kann es uns gelingen, rechten Zeitgeist und autoritären Kapitalismus zu besiegen. So kann es uns gelingen, im Kleinen wie im Großen, vor Ort und global, bessere Lebensbedingungen durchzusetzen.

Wer soll das machen, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?
Ich lade euch ein, daran mitzuwirken und freue mich über die Unterstützung meiner Kandidatur.