Bundestagswahl

Wahlkampfauftakt am 4. August in Wolfenbüttel mit Gastrednerin

02. August 2017  Bundestagswahl

„DIE LINKE greift Sorgen und Hoffnungen des Alltags auf“

Wolfenbüttel. Die Kreis-LINKE lädt Bürgerinnen und Bürger, Freunde und Mitglieder am Freitag, 4. August um 18.30 Uhr zum Wahlkampfauftakt in den „Roten Pavillon“ in der Fischerstraße 19b in Wolfenbüttel ein. Die politische Bildnerin Sophie Dieckmann (34) wird die Ziele der Partei mit den Schwerpunktthemen Soziale Gerechtigkeit, Frieden und sozialökologische Erneuerung vorstellen und mit den Gästen diskutieren.

Der Wolfenbütteler Bundestagskandidat Victor Perli (35) verspricht eine unterhaltsame Veranstaltung, bei der aktives Mitmachen möglich sei. „Es gibt kein langes Referat, sondern wir werden zu den aktuellen Themen ins Gespräch kommen. Die Gäste sind eingeladen, ihre Fragen und Wünsche einzubringen.“ Perli kündigte für den Wahlkampf der LINKEN eine intensive Auseinandersetzung um die Zukunft des Landes an: „Wir rücken die alltäglichen Wünsche und Erfahrungen der Menschen ins Zentrum: die fehlende Wohnung, die langen Wartezeiten bei den Ärzten, fehlende Kita-Plätze und hohe Gebühren, die erschöpfende und viel zu gering bezahlte Arbeit, die Ängste vieler um ihr Auskommen im Alter“, so Perli.

Zudem werde die Linke auch bei den großen gesellschaftlichen Themen Haltung zeigen. Es sei nicht zu akzeptieren, dass 2,5 Millionen Kinder in Armut aufwachsen und gleichzeitig die Zahl der Milliardäre steige. „Wir finden uns nicht damit ab, dass fast überall Geld fehlt – in Schulen, Krankenhäusern, beim Wohnungsbau – die Ausgaben für Rüstung und Krieg jedoch verdoppelt werden sollen“, sagte Perli. Der Wolfenbütteler hat mit Landeslistenplatz 4 gute Chancen über die Zweitstimme in den Bundestag gewählt zu werden.

Erfreuliches Presseecho zum Wahlkampf-Auftakt

25. Juli 2017  Bundestagswahl

Salzgitter/Wolfenbüttel-Zeitung, 22. Juli 2017

Wahlkämpfer stellen sich im Netz vor

Fünf Kandidaten antworten im Live-Chat auf Fragen zu ihren Programmen.

„Perli (Linke) antwortete am ausführlichsten. Er votierte für eine Mindestsicherung zum Schutz vor Krankheit und Armut in Höhe von monatlich 1050 Euro. Weiter forderte er soziale Sicherheit für alle, aber auch mehr und besseres Personal im Gesundheits- und Pflegebereich. In den Bevölkerungs-Protest gegen Konrad reihe er sich ein, sagte Perli. Bei der Asse „herrsche Stillstand“: Bis heute gebe es keinen Langzeitsicherungsnachweis für die dortige Endlagerung“

Aus dem Kommentar:
„Obwohl die Einladung die Kandidaten schon vor mehr als einem Monat erreicht haben, winkten SPD und CDU erst kurzfristig ab. Dass auch im Auslandsurlaub Online-Beteiligung am Live-Chat überzeugend möglich ist, bewies etwa Victor Perli (Linke).“

Link zum kompletten Artikel: http://www.salzgitter-zeitung.de/salzgitter/article211324127/Wahlkaempfer-stellen-sich-im-Netz-vor.html

Victor Perli einstimmig zum Direktkandidaten im Wahlkreis 49 gewählt

24. Mai 2017  Bundestagswahl

Eine scharfe Auseinandersetzung um soziale Gerechtigkeit und Frieden führen


Victor Perli (2. v.l.) nach seiner Wahl mit den Vorsitzenden der LINKE-Kreisverbände in Bundestagswahlkreis 49: Michael Ohse, Nadja Frick, Rainer Nagel (v.l.n.r.)

Wolfenbüttel. Einstimmig und unter großem Beifall wählten die Mitglieder der LINKEN im Wahlkreis 49 am vergangenen Donnerstag Victor Perli (34) zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagwahl. Auf der gut besuchten Wahlversammlung im Roten Pavillon herrschte von Beginn an eine lebhafte Aufbruchsstimmung. Perli wird von vielen Mitgliedern als Hoffnungsträger für eine Modernisierung und Verjüngung des Parteilebens gesehen und präsentierte sich entsprechend kämpferisch und basisnah.

In seiner Bewerbungsrede ging der Geschäftsführer eines Familienbetriebs hart mit der Bundesregierung ins Gericht. Angela Merkel warf er vor, die „Kanzlerin der sozialen Spaltung“ zu sein, Sigmar Gabriel bezeichnete er als „obersten Politikwechselverhinderer in diesem Land“. Inzwischen besäßen 36 Milliardäre genau so viel wie die Hälfte der Bevölkerung. Zugleich seien 16 Millionen Menschen von Armut bedroht oder betroffen. In den Mittelschichten greife zunehmend Abstiegsangst um sich und vielen Menschen blieben Aufstiegschancen verwehrt.

DIE LINKE werde in diesem Wahlkampf die zentralen Fragen sozialer Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen: Höhere Steuern für Millionäre, die Entlastung mittlerer und geringer Einkommen, die Wiederherstellung des solidarischen Sozialstaats, den Ausbau der Rechte von abhängig Beschäftigten und Löhne und Renten, die vor Armut schützen. Perli betonte: „Wir müssen eine scharfe Auseinandersetzung mit allen Parteien um soziale Gerechtigkeit und Frieden führen. Statt auf Waffenexporte und Kriegsbeteiligungen, muss die deutsche Außenpolitik auf Frieden und Ausgleich ausgerichtet werden.“

Aber auch Geschlechtergerechtigkeit, die diskriminierungsfreie Teilhabe aller und ein menschlicher Umgang mit Schutzsuchenden seien Eckpfeiler linker Politik. „Die soziale Spaltung verläuft nicht zwischen Männern und Frauen, nicht zwischen hier geborenen oder eingewanderten, nicht zwischen homo- oder heterosexuellen, sondern zwischen oben und unten, zwischen arm und reich. Wir werden nicht zulassen, dass Menschen von rechten Demagogen gegeneinander ausgespielt werden und die soziale Frage durch rückwärtsgewandte Hetze verschleiert wird“, so der ehemalige Landtagsabgeordnete.

Zum Ende der Rede wurde es grundsätzlich: „DIE LINKE ist die Partei, die die Interessen der Mehrheit nach sozialer Sicherheit, Gesundheit, Pflege und guter Bildung für alle in den Mittelpunkt stellt. Wir sind der Anwalt hart arbeitender Menschen und von Arbeitslosigkeit, Diskriminierung und Ungerechtigkeit Betroffener. Wir organisieren den demokratischen Protest gegen die soziale Kälte, sind Vermittler für mehr Miteinander und Menschlichkeit und eine Mitmachpartei für alle, die sich gegen die Ellenbogenmentalität und Ausgrenzung engagieren wollen.“

Kandidatur für den Bundestag

01. Dezember 2016  Bundestagswahl

Auf Vorschlag und mit Unterstützung aus den Kreisverbänden bewerbe ich mich für die Direktkandidatur im Wahlkreis Salzgitter/Wolfenbüttel und für ein generationenübergreifendes Spitzenquartett der niedersächsischen LINKEN bei der Bundestagswahl.

So wie es läuft, kann es nicht bleiben. Die gegenwärtige Krise droht die soziale Spaltung der Gesellschaft neoliberal und autoritär zu vertiefen. Aber Millionen Menschen wollen weder Neoliberalismus noch autoritären Kapitalismus. Sorgen wir deshalb gemeinsam dafür, dass unsere soziale Sicherheit und Demokratie nicht mehr „marktkonform“ (wie Merkel das nennt) den Interessen der Konzerne und Milliardäre untergeordnet werden.

Wir leben nicht nur, um zu arbeiten. Aber wir wollen, dass uns Arbeit ein gutes Leben ermöglicht, die Wirtschaft allen dient, der Sozialstaat solidarisch wird, unser Zusammenleben und die Außenpolitik friedlich. Sind das utopische Forderungen? Nein. In diesen Tagen ist überall zu lesen, dass Bernie Sanders die US-Präsidentschaftswahl gegen Trump wohl gewonnen hätte. Man kann sogar US-Präsident werden mit diesem Programm. Wenn sich die Arbeiter- und Mittelklassen verbünden für echte Demokratie, für Umverteilung und gegen die soziale Spaltung, dann haben die oben nichts mehr zu lachen.

Vor Ort treffe ich auf den Wahlkreisabgeordneten Sigmar Gabriel, einem der unglaubwürdigsten Vertreter der deutschen Politik. Der kann sich schon mal warm anziehen. Wer Befristungen, Leiharbeit und Armutsrenten zur Normalität werden lässt, wer sich mit CETA und Waffenexportrekorden als Interessenvertreter des großen Geldes profiliert, gehört zu denen, die abgewählt gehören. So jemand taugt nicht als Hoffnungsträger für Millionen.

Mit meiner Kandidatur für ein generationenübergreifendes Spitzenquartett will ich zu einem neuen Aufbruch der niedersächsischen LINKEN beitragen. Wir stehen vor einer gesellschaftlichen Richtungsentscheidung. Ich möchte möglichst viele Menschen motivieren, sich in diesem Wahlkampf und darüber hinaus zu engagieren. Auch die vielen Jüngeren, die als neue Wähler zu uns strömen.

Ich setze mich dafür ein, dass wir uns als Mitmachpartei aufstellen: einladend, pluralistisch, bündnis- und bewegungsorientiert. Es gilt die verschiedenen Kämpfe für gesellschaftlichen Fortschritt, gegen den sozialen, kulturellen und politischen Rollback zusammenzuführen. Nach innen stellen wir das uns Einende in den Vordergrund, nach außen suchen wir den Konflikt und die Polarisierung mit der Oberschicht und den neoliberalen Parteien. So kann es uns gelingen, rechten Zeitgeist und autoritären Kapitalismus zu besiegen. So kann es uns gelingen, im Kleinen wie im Großen, vor Ort und global, bessere Lebensbedingungen durchzusetzen.

Wer soll das machen, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?
Ich lade euch ein, daran mitzuwirken und freue mich über die Unterstützung meiner Kandidatur.